Die großen Beziehungskiller – Daran scheitern Partnerschaften

Die meisten Beziehungen, die wir im Leben eingehen, scheitern. In jungen Jahren gehört das dazu, irgendwann aber wünscht sich jeder eine Beziehung mit Substanz. An welchen 10 Gründen scheitern Beziehungen am häufigsten und wie kann man diesen Fallstricken begegnen?

1.) Fernbeziehung

Wenn man sich sieht, dann zeigt man sich von der Schokoladenseite und streitet weniger, lernt sich dadurch aber auch weniger kennen. Die meiste Zeit sieht man sich nicht, telefoniert oder chattet – doch wirklich real ist der Partner nur am Wochenende. Das kann eine Weile gut gehen, irgendwann aber fehlt der Fernbeziehung der Bezug zum Alltag beider Partner. Nicht zuletzt geht eine Fernbeziehung ganz schön ins Geld.

2.) Sexualleben

Sex unterscheidet Liebe von Freundschaft. Findet er in einer Liebesbeziehung nicht mehr statt, dann hängt der Haussegen gewaltig schief. Wichtig ist, dass beide Partner beim Sex auf ihre Kosten kommen und dass man sich gerade in langen Beziehungen die Zeit dazu nimmt. Sonst passiert es zu schnell, dass der Sex immer weniger und die Unzufriedenheit in der Partnerschaft immer größer wird.

3.) Man lebt sich auseinander

Gerade in langen Beziehungen entwickeln sich natürlich beide Partner menschlich weiter und bekommen das auch voneinander mit. Niemand bleibt ein Leben lang, wer er jetzt ist, jeder lernt dazu und entwickelt sich mit seiner Lebenserfahrung. Manchmal aber passt dann die langjährige Beziehung nicht mehr. Sie kann nichts mit seinem neuen Job anfangen, in dem er Karriere macht – er kann nicht nachvollziehen, dass sie als Hausfrau und Mutter aufgeht, wenn auch nur für wenige Jahre. Häufen sich solche Unterschiede an, leben sich irgendwann beide auseinander.

4.) Treue

Treue setzt man in der Beziehung eigentlich voraus. Wenn der Seitensprung passiert, ist es meistens schon zu spät. Es sei denn, er entstand aus einer wirklich einmaligen Situation heraus und nicht aus genereller Unzufriedenheit mit der Beziehung. Doch auch dann verzeihen die wenigsten Menschen einen Seitensprung. Manche trennen sich sofort, andere versuchen es und stellen fest, dass das Vertrauen weg ist.

5.) Egoismus

Der Partner erzählt von seinem Tag, ohne zu fragen, wie es dem anderen ergangen ist. Im Streit sieht er nur seine Seite, aber nicht die des anderen. Er denkt zuerst an sich selbst – und das führt zu gebrochenen Absprachen, Vereinbarungen und Kompromissen, die nicht eingehalten werden… die Liste lässt sich fortführen. Wer zu egoistisch in die Beziehung hineinlebt, riskiert die Gefühle des Partners.

6.) Karriere / Arbeit

Wer eine Karriere will, kann oft nicht pünktlich um 18 Uhr den Hammer fallen lassen. Leider verstehen das nicht alle Beziehungspartner. Gerade, wenn nur einer sehr auf Karriere fokussiert ist oder auch nur die Arbeit so gerne mag, dass Überstunden hingenommen werden, belastet das die Beziehung sehr. Gegenseitiges Verständnis ist wichtig, wenn in diesem Bereich nicht beide ähnlich ticken.

7.) Langeweile

Am Anfang ist es noch spannend, wenn man die ersten Male zum Partner nach Hause eingeladen wird. Doch irgendwann wohnt man zusammen (oder auch nicht) und der Alltag kehrt ein. Der Partner ist zwar nicht dafür verantwortlich, jederzeit ein Mittel gegen Langeweile parat zu haben, zu viel Alltagstrott tut aber auch nicht gut. Ab und zu braucht die Beziehung etwas frischen Wind.

8.) Geld

Die Finanzen sind eines der häufigsten Streitthemen. Von Anfang an sollte darauf geachtet werden, den Partner nicht auszunutzen – es reicht auch nur das Gefühl. Gemeinsame Kosten müssen gerecht verteilt sein. Notfalls mit Haushaltsplan, damit beide sehen, dass keiner mehr zahlt als der andere.

9.) Kinder schränken Zweisamkeit ein

Einer der häufigsten Trennungsgründe sind gemeinsame Kinder. Inzwischen belegen bereits Studien, dass Eltern in den ersten Jahren nach der Geburt schlimmstenfalls todunglücklich sind – und das auch miteinander. Es bleibt weniger Zeit für die Liebe. Die beiden Partner sind voneinander enttäuscht. Letztlich bleibt von der Liebe nichts mehr übrig vor lauter Kindern.

10.) Die Ex-Frau / Der Ex-Freund

Der Partner schreibt der Ex (heimlich) SMS, womöglich treffen sie sich sogar noch – natürlich alles nur freundschaftlich. Doch die beendete Beziehung wird immer ein Teil der Geschichte zweier Menschen sein, das merkt natürlich auch der neue Partner. Im Sinne der Beziehung wäre es manchmal das Beste, auf eine „Freundschaft“ zum/zur Ex zu verzichten und die Energie lieber in die neue Beziehung zu stecken, anstatt den jetzigen Partner unnötig zu strapazieren.Schwierig wird das natürlich wenn aus der vorherigen Beziehung Kinder kommen, die natürlich gern ein Anspruch auf Mama und Papa hätten.


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