Sex unter Frauen ist einfach sexy. Und darum lohnt sich ein Versuch.

Eine aktuelle Umfrage in unserer Community stellte die Frage, ob es für Frauen grundsätzlich vorstellbar sei, etwas mit einer anderen Frau anzufangen. Dabei stellte sich heraus: für viele Frauen ist das sogar ein guter Vorsatz für 2016! Wir wissen natürlich längst, dass Frauen einfach toll sind – aber was genau macht sie so reizvoll, dass Männer und Frauen sie gleichermaßen begehren?

1. Frauen verstehen. Alles.

Du hast es hingekriegt, eine halbe Flasche Chardonnay zu trinken und dazu eine ganze Tafel Schokolade zu genießen? Frauen verstehen das. Du kommst nachts um 3 nach Hause und riechst einen Kilometer gegen den Wind nach Mojitos? Solange es nicht Bier ist, verstehen Frauen das – und finden es vielleicht sogar sexy. Du hast deine Tage, dementsprechend Bauchweh, und dann ist da noch dieser Pickel auf der Stirn: du bist dir sicher, das ist der Weltuntergang. Während ein Mann dich schief anguckt und langsam mit Rückwärtsschritten versucht, sich aus der Situation zu winden, versteht sich eine Frau – wenn sie nicht gerade dasselbe durchmacht.

2. Frauen wissen, wie Frauen ticken.

Frauen verstehen nicht nur den ständigen Heißhunger auf Schokolade, das prämenstruelle Syndrom und den Zusammenhang zwischen der Jeans und einem dick wirkenden Hintern. Sie wissen auch, was Körperteile wie die Klitoris und die kleinen Schamlippen sind und wozu diese da sind. Während ein hilfloser Mann ratlos in der Scheide herumstochert und sich auch noch wundert, dass die Frau sich langweilt, hätte eine andere Frau schon längst damit begonnen, die Klitoris nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Guter Sex ist für alles ein guter Grund!

3. Frauen sind sexy. (Fast) immer.

Zugegeben: es gibt schon schöne Männer. So ein durchtrainierter Waschbrettbauch, gestählte Männerbeine, braune (grüne, blaue…) Männeraugen mit diesem ganz speziellen Männerblick… das hat schon was. Aber eine Frau kann fast alles tun, was sie will, sexy ist sie immer. Frauen haben Kurven, die auch dann nicht unattraktiv werden, wenn sie mal ein bisschen kurviger ausfallen. Ganz im Gegenteil. Eine Frau ist sexy, wenn sie sich morgens irgendein T-Shirt über den Kopf zieht und in Unterwäsche zur Tür geht, während ihre Haare noch aussehen dürfen wie die einer Waldhexe. Würde ein Mann das machen, wäre es einfach nur befremdlich…

4. Frauen können sich noch sexier machen.

Lahme Versuche wie der Männertanga sind die Bestätigung, dass Frauen den Dreh raushaben, was die Betonung ihrer sowieso vorhandenen Stärken angeht. Schöne Unterwäsche gibt’s in der Damenwelt, seitdem es die Zivilisation gibt. Make-Up war nicht immer nur, aber hauptsächlich die Domäne der Frauen. Frisuren, Haarefärben und Styling haben viele Männer längst nicht so gut raus wie die Damenwelt. Und selbst wenn es Männer gibt, die durchaus etwas aus sich machen – Frauen, die sich gut um sich selbst kümmern, sind einfach unvergleichlich anziehend und schön.

5. Die meisten Sexspielzeuge sind sowieso für Frauen. Auch für zwei.

Die ersten Sextoys der Menschheit waren weiblich. Obwohl heute der gute, alte Dildo eher die „Einstiegsdroge“ darstellt, machen die meisten Sexspielzeuge heute immer noch eher der Frau Spaß. Und wer wüsste besser mit einem Vibrator, Liebeskugeln oder einem Klitoris-Stimulator umzugehen als eine andere Frau? Sie wüsste ganz genau, wo die Loverin mit dem Spielzeug berührt werden will und was sie braucht, um einen besseren Höhepunkt als mit jedem Mann zu erleben. Außerdem haben es zwei Frauen wesentlich leichter, sich ein Sexspielzeug miteinander zu teilen, da sie es beide auf die gleiche Weise benutzen können.

6. Frauen sind kommunikativ. Auch im Bett.

Er rutscht einmal kurz drüber, dreht ihr den Rücken zu und grunzt vielleicht noch, dass es schön war. Na, danke! Hatten wir nicht vorher – wieder mal – das Gespräch darüber, dass der G-Punkt kein Mythos ist…? Frauen ticken ganz anders und harmonieren im Bett deswegen oft auch besser. Sie wissen, wie schön es sein kann, über Gefühle und Empfindungen zu reden, auch wenn daraus nicht gleich eine Beziehung werden muss. Sie wissen, wie erfüllend es ist, einander nach dem Liebesspiel in den Arm zu nehmen und einander zu beschreiben, was sie empfunden haben. Schließlich ist das auch fürs nächste Mal gut zu wissen.


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